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[03.08.] Paul van Dyk @ Television
 
DJOverdose
Einleitung zu van Dyk "...ist der einzige POP-Weltstar aus Deutschland" Wow! Aber so ehrenhaft das vielleicht auch ist... POP-Weltstar?! Des Weiteren wurde erwähnt, dass er unter anderem auch für David Bowie, Justin Timberlake und Robbie Williams arbeitet (später wurde eingeblendet, dass er für die Produziert). Sind damit Remixe gemeint? Mir ist wäre nämlich neu wenn er für andere (POP-)Musiker Track Produziert... Nach dem Musikalischen ist in der Einleitung noch auf das soziale Engament eingegangen worden.

Der Start von Paule war wirklich gelungen. Wie schon ewähnt wurde... Als der Moderator meinte, warscheinlich hat er es nie in eine Talkshow geschafft, deshalb ist dass nun die erste, antwortet PvD: "Also, ich bin natürlich auch viel unterwegs, aber es natürlich auch gut sich das beste herauszusuchen!":D

Dannach sollte er dem durchschnitts ZDF-Zuschauer erstmal erklären, was er überhaupt macht. Er meinte, er ist erstmal grundstäzlich Musiker und was er macht wird allgemein als DJing bezeichnet... Weiter sagte er, es gäbe zwei herangehensweisen: Einmal, einfach zwei Vinyls nehmen, den Beat anpassen und Mixen. Was er aber macht (als ob er nie was anderes gemacht hätte), ist das ganze noch musikalisch und kreativer aufzubereiten. Nun gut, bis dahin hab ichs noch verstanden. Live Mash-Ups, Effekte und son Zeug.
Der Moderator hat das aber natürlich noch nicht so ganz verstanden (evtl. auch nur stellvertretend für die Zuschauer :) ) und hakte weiter nach. "Haben Sie jetzt eigentlich noch Plattenspieler, oder kommt das alles vom Computer... erzählen Sie was passiert das technisch?"
Er sagte, er hat zwei Computer die miteinander verbunden sind. Was ich aber nun seltsam fand, war die weitere Erklärung: "Man muss sich das so vorstellen, ich habe das keine kompletten Musikstücke drauf, sondern die einzelnen Elemente dieser Titel!" Hä? Von seinen eigenen Liedern vielleicht, aber der bekommt doch auch nicht die einzelnen Samples oder was auch immer von den ganzen Lieder, noch dazu wäre er dann wirlich ein Live-Act und kein DJ mehr - und in erster Linie ist er ja eigentlich doch noch DJ (oder bin ich da nicht Up-To-Date??).
Ferner meinte er, er hat auch Keyboards mit dabei und hat da die Möglichkeit, das ganze mit einem anderen Basslauf zu versehen. Auch diese Aussage kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nach voll ziehen. Vielleicht weiß ja jemand, was er meint und kanns mir genauer erklären?
Im nächsten Part ging es um den engen Zeitplan und all die Orte wo er hinreist. Die Frage war, ob er überall das gleiche Spielt. Paule: "Von der herangehensweise, Ja." Und dannach das übliche, von wegen die Leute bestimmen die Musik und er interagiert ja immer mit den Leuten und weiß dann was er spielen muss. Dieses gerede kann oder will ich nicht verstehen. Der Mann ist DJ, in erster Linie Trance-DJ. Und als DJ weiß oder merkt er vielleicht wann er einen schnelleren, härteren Track raushauen muss oder wann doch lieber etwas ruhigeres, ob das Publikum eher auf lange Flächen, Vocals oder hämmernde Bässe steht. Letztendendes sagt ihm die Crowd aber nicht: "Hey, eigentlich habe ich gerade mehr Bock auf Jungle ab zu gehen!" und auch wird aus dem Paule dann kein Jungle-DJ.
Deshalb hätte es eine einfache Antwort, alá "Im entferntesten Sinne, Ja. Es ist zumindest immer ähnlich." meiner Meinung nach auch getan.
:rolleyes:
Letzten endes hat er übrigens auch genau das ausgedrückt (das war ziemlich energetisch, jetzt muss ich mal was ruhigeres spielen..), aber ich frage mich was dann immer dieses große Interaktionsgerede soll. Wenn alle abgehen wie Schnitzel, grinsen und lachen oder sich gegenseitig in die Arme fallen... dann weiß man halt nun mal das der Sound gut ankommt. So könnte man es doch auch ausdrücken. Und dann verstehts auch jeder. :)
Nach kurzem aber netten geplänkel, ob Herr van Dyk überhaupt noch einen Jet Lag hat, weil er ja jeden Tag wo anders in der Welt ist, fragte ein anderer Gast, ob er ein festes Programm hat oder jeder Auftritt anders ist. Jemand anderes rief das rein: "So die Mexikaner stehen mehr auf die Musik..." Antwort: Er versucht gar nicht so mit irgendwelche Vorurteilen zu leben, das die Mexikaner mehr so in die Richtung sind und die Asiaten in die andere." (Klar, es gibt ja auch keinen mexikanischen oder asiatischen Trance, zumindest nicht in der Ausprägung wie in anderen Musikrichtungen) "Ich gehe da immer ganz unbescholten rein... Ich habe eben mein Grundkonzept und der Rest passiert dann eben mit den Leuten." Wie die Realtität aussieht weiß denke ich jeder. (Einen festen Ablauf gibt es nicht, aber jeder andere DJ hat eben auch er ein gewisses Repertoire und spielt dann seine Tracks runter, zur Zeit zum Beispiel ganz stark sein eigenes Album.)
Der Moderatur meinte darauf hin, dass für den Laien der Grundrythmus doch immer gleich Klingt. Matze konterte gekonnt, dass für in Volksmusik auch immer gleich klingt, bis auf die unterschiedlichen Worte. Das habe eben auch immer was damit zu tun, mit welcher Musik man sich auseinadner setzt und wie man zu ihr findet. Und hier bekommt er ein absolutes "+1". :)
Viele haben auch berührungsangst mit elektronischer Musik und man muss sich eben schon auf die Musik einlassen etc. Auch das sehe ich absolut genauso "+1"! *g*
Über den weltweiten Erfolg der Musik (andere Musikarten sind eher regional geprägt), sagte er dass das wohl an der offenen Charakteristik der Musik liegt, da es viele unterschiedliche Elemente gibt und auch mal afrikanische Rhytmen etc zu finden sind.

Nun aber weg vom Musikalischen, hin zum Reisen. Er hat das zweitgrößte Meilenkonto der Lufthansa. Wer das größte hat wusste keiner. Wie viel er in Kilometer umgerechnet geflogen ist, konnte er nicht sagen, aber er meinte er wäre letztes Jahr 1,5 Monate permanent ind er Luft gewesen. Der zweite Moderator fügte dann noch hinzu, er habe es ausgerechnet, es war 16x um die Erde. (Jaja klar, ausgerechnet... ist ja auch gar nicht überall zu lesen! :) )
Els folgte noch ein bisschen gerede über die unterschiedlichen Airlines und Erlebnisse - immer wieder unterhaltend und amüsierend.

Als nächstes wurde auf Pauls Blick auf Deutschland eingegangen sowie seine sozialen Engaments in Indien und Deutschland. Er sagte, das er als er in Indien war ein Schlüsselerlebnis hatte, als er diese ganze unbeschreibliche Armut sah. Von dort an stand fest, dass er hier helfen muss... Weiter erzählte er noch von einem Erlebnis, als ein haufen Inderkinder ihm zeigen wollten das sie die Zahlen gelernt haben ("one, five, two, Ten!!! :) ). Angesprochen auf ein Interview (im Welt-Interview stands glaube ich), dass "...nicht mal die Linke" etwas macht, kritisierte er Lafrontain und die LInksparteien stark, was ich auch sehr gut fand. :D

Zum Schluss fand' ich noch interressant, dass er sagte er hat heute Abend noch einen Gig auf der Nature One, um 2:15Uhr. Wenn ich mich recht erinnere kam er am Abend dann auch erst so um die Zeit an, obwohl auf dem Timetable 1:45Uhr stand.:toothless

Insgesamt hat PvD 'nen richtig guten Eindruck hinterlassen und sicherlich auch bei dem Otto-Normal-Zuschauer Eindruck hinterlassen. Außerdem hat er gezeigt, was für ein interessanter Interviewgast, so ein DJ sein kann.
Im übrigen fand' ich zum Beispiel auch Gotthilf Fischer recht interessant. ^^

PS: Das Interview hat "nur" 18min, nicht 23min gedauert. (Wenn ich richtig gerechnet habe.)
Skuz
quote:
Originally posted by DJOverdose

"Man muss sich das so vorstellen, ich habe das keine kompletten Musikstücke drauf, sondern die einzelnen Elemente dieser Titel!" Hä? Von seinen eigenen Liedern vielleicht, aber der bekommt doch auch nicht die einzelnen Samples oder was auch immer von den ganzen Lieder, noch dazu wäre er dann wirlich ein Live-Act und kein DJ mehr - und in erster Linie ist er ja eigentlich doch noch DJ (oder bin ich da nicht Up-To-Date??).
Ferner meinte er, er hat auch Keyboards mit dabei und hat da die Möglichkeit, das ganze mit einem anderen Basslauf zu versehen. Auch diese Aussage kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nach voll ziehen. Vielleicht weiß ja jemand, was er meint und kanns mir genauer erklären?


Du siehst das richtig, du bist nicht mehr Up-to-date.:D

Schau dir mal an, was der Mann da auf dem Mac hat. Ich seh nur noch zweimal Ableton. Einmal mit einzelnen Parts drauf, einmal mit nem VST-Plugin.

Bild1 Bild2

Er hat auch die Parts von den einzelnen anderen Tracks drauf, dass kann man sich ja dank der Technik alles zurecht wursteln, erst recht mit Ableton. Wenn dir dann noch das Video von der Nature diese Jahr auf der Nature anschaust, dann weißt was der Mann meint: Er spielt soviel an seinen Midi-Controllern und Midi-Keyboards rum, dass man schon fast von einem Liveact sprechen kann. Das Video an sich ist komisch. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, er hat keinen Spaß dran oder er ist eben einfach nur hochkonzentriert. Wenn man sieht, dass er auf dem Keyboard klimpert, dann kann mans auch hören. Ansonsten gehts i.d.r. im Eifer des Gefechts unter.
dj_macgyver
quote:
Originally posted by Skuz
Du siehst das richtig, du bist nicht mehr Up-to-date.:D

Schau dir mal an, was der Mann da auf dem Mac hat. Ich seh nur noch zweimal Ableton. Einmal mit einzelnen Parts drauf, einmal mit nem VST-Plugin.

Bild1 Bild2


also, wenn ich mir gerade die waveform auf dem rechten mac auf dem zweiten bild so anschaue, dann sieht das eher nach komplettem track aus, als nach sample ;)
Skuz
quote:
Originally posted by dj_macgyver
also, wenn ich mir gerade die waveform auf dem rechten mac auf dem zweiten bild so anschaue, dann sieht das eher nach komplettem track aus, als nach sample ;)


Ich spreche auch von Parts != Sample.
Meine damit und hab auch schon mal gehört, dass er es so macht, dass man sich nen Track in einzelnen Stücke schneidet. Beispiel: Chorus,Intro,Outro,Strophe 1-x, Mello usw......und die dann beliebig hintereinander spielen kann. jeden Track in seine elementaren Parts zu zerlegen wäre ja mehr als böse....hab ich bisher nur in Ausnahmefällen beim Zabiela gesehen....das gibt weird sounds......
DJOverdose
quote:
Originally posted by Skuz
Ich spreche auch von Parts != Sample.
Meine damit und hab auch schon mal gehört, dass er es so macht, dass man sich nen Track in einzelnen Stücke schneidet. Beispiel: Chorus,Intro,Outro,Strophe 1-x, Mello usw......und die dann beliebig hintereinander spielen kann. jeden Track in seine elementaren Parts zu zerlegen wäre ja mehr als böse....hab ich bisher nur in Ausnahmefällen beim Zabiela gesehen....das gibt weird sounds......


Danke für die Infos und die Bilder. Aber andereseits sprach er ja von den einzelnen Spamples, zumindest habe ich es so verstanden. Was das auseinanderschneiden der Tracks bringen soll und vor allem wie das Handling live aussehen soll ist mir nicht so ganz klar.:eek:
Das NatureOne-Video habe ich auch gesehen (nach meinem letzten Post). Was macht er denn da genau? Ganz sicher bin ich mir nicht ob ichs rausgehört habe.

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