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| -=X[Stalker]X=- |
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Schulden und Verzweiflung - da richtete Samuel Z. ein Blutbad an
Dulsberg - Abschiedsbriefe belegen: 37jähriger und seine Freundin sahen keine Perspektive mehr.
Samuel Z. (37) und Peggy Sch. (30), das Pärchen, das in der Nacht zu Montag für ein Blutbad in Dulsberg sorgte: Sie glaubten offenbar, im Leben nichts mehr zu verlieren zu haben. Das Motiv für ihre Wahnsinnstat, bei der vier Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden: Schulden. Sie hatten jede Perspektive verloren. Das geht aus den Abschiedsbriefen hervor, die Ermittler nach der Tat in der Wohnung der beiden fanden. Eine Familie oder Freunde, die sie aus der dauerhaften Resignation hätten reißen können, gab es so gut wie nicht. Zwei Tage nach der Tat wurden gestern Details aus dem Leben des Pärchens bekannt, das sich nach einer Überprüfung eine minutenlange Schießerei mit Polizisten geliefert und dann zusammen den Freitod gewählt hatte.
Ganz ruhig hätten beide nach der Flucht vor der Polizei und Dutzenden Schüssen miteinander auf dem Straßburger Platz gesprochen, berichten Zeugen, die die Szenerie am frühen Montag - aufgeschreckt durch den Lärm in der Nacht - aus dem Fenster beobachtet hatten. Die Polizisten hielten sich zu diesem Zeitpunkt im Hintergrund, warteten auf ihre Chance zuzugreifen. Um 3.17 Uhr hob Samuel Syamak Z. (37) erneut seine Makarov-Pistole und zielte auf Peggys Kopf. Sie habe sich nicht gewehrt, ruhig gewartet, heißt es. Doch erst der vierte Schuß ging los: Der Iraner hatte in der Aufregung vergessen, die Waffe durchzuladen. Als Peggy Sch. auf dem Boden lag, hielt der Fitnesstrainer und Ex-Sicherheitsmann sich die Waffe an die rechte Schläfe, drückte noch mal ab.
Spurensuche: Samuel Z. lebte lange in Berlin, besuchte dort die Grundschule und ein Gymnasium. Die letzten beiden Schuljahre verbrachte er auf einer Sprachenschule. Zeitweise arbeitete er als Security-Mann, machte Fortbildungen. Von 2000 bis 2002 ließ er sich als Fitnesstrainer engagieren, unter anderem in Langenhorn. Sein Hobby: Bodybuilding. Er gewann Pokale. Seine Statur führte ihn in die Türsteher-Szene. Er bewachte das "Traxx", wohl auch das "Aftershave". In den Diskotheken kannte man Samuel als besonnenen Mann.
Schon zwei Monate vor der Tat hatte Samuel einer seiner Schwestern angekündigt, sie werde bald einen Brief von Peggy Sch. und ihm erhalten. Das zweiseitige Schreiben wurde nie abgeschickt. Es lag in der Wohnung an der Stormarner Straße, die das MEK stürmte. Ein Abschiedsbrief, in dem Peggy Sch. und er Suizid ankündigen. Daneben ein Brief an den Vermieter der Wohnung mit ähnlichem Inhalt. Peggy Sch. hatte die Briefe handschriftlich verfaßt und unterschrieben. Seit geraumer Zeit waren sie finanziell ausgebrannt, sagen Ermittler. Beide waren arbeitslos. Zuletzt verkauften sie Videorecorder und ein Nokia-6110-Handy, versetzten Ringe im Pfandleihhaus. In der Wohnung fand die Mordkommission Medikamente: Schmerzmittel, Muskelpräparate, Antidepressiva. Eine frühere Freundin von Peggy Sch. berichtet, die einst hübsche Blondine habe Kokain konsumiert: "Peggy war mit 20 aus Rostock abgehauen, brach den Kontakt zur Familie ab und zog in ein Dorf nahe Bad Bramstedt."
Sie bekam wohl nie Boden unter die Füße, wollte Fleischerei-Verkäuferin werden und landete, so die Freundin, bei einem Begleitservice. Später soll sie im Bordell des berüchtigten "Schinken-Siggi" in Rellingen gearbeitet haben. Samuel Z. soll sie dort "herausgeholt" haben. Auch der gebürtige Iraner soll Kokain und Aufputschmittel genommen haben, zuletzt immer süchtiger geworden sein, deswegen Jobs verloren haben. Peggy Sch. ist für ihren Freund zum Islam übergetreten. Samuels Schwester sah die beiden zuletzt vor vier Monaten: "Ich habe meinem Bruder Geld leihen müssen. Er wirkte depressiv." Ein Ermittler: "Es sieht alles danach aus, daß die beiden mit ihrem Schicksal nicht fertig wurden und er sich in der Nacht zu Montag nicht anders zu helfen wußte, als zu schießen."
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K.A ob die jemand der Hamburger-Fraktion hier kannte, find ich schon mal krass die geschichte ^^ Was da noch nicht steht ist, das die Frau schwehr Krebserkrankt war. Ob die beiden eine Bank stürmen wollten? ^^ |
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| Tom Paris |
| quote: | Originally posted by -=X[Stalker]X=-
... Was da noch nicht steht ist, das die Frau schwehr Krebserkrankt war.... |
Also hab ich das doch irgendwo gelesen.
Ich mein in so einer Situation, vom Lebensgeist verlassen, da kommt man schon mal auf dumme Gedanken (Banküberfall?). Wenn man dann auch noch keine Freunde hat bzw Kontakt zur Familie wirds richtig schwer.
Ich würde vermuten dass erst die Erkrankung der Frau zu der Situation (depressiv, Kokain etc) geführt hat.
Traurig, ich hoffe für die / den angeschossenen Polizisten, das da nix überbleibt. Für die beiden hoffe ich auf ein besseres Dasein auf der anderen Seite. |
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| MirkoS |
Wo sind wir bloß hingekommen???:nervous:
Habe das Gefühl, das alle von null auf hundert, Chef und Millionär werden wollen.
Das ist krank und geistesgestört, andere Menschen, in diesem Falle Polizisten, mit reinzuziehen. |
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| STRANDJUNGE |
wenn wir hier schon beim thema gewalt sind, im edelfettwerk wurde sonntag früh auf der e-werk veranstaltung ein gast nach einem streit erstochen:
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Drama im Edelfettwerk
Die Party war gelungen, schon fast vorbei. Die letzten Technojünger tanzen um 7.30 Uhr am Sonntag morgen im "Edelfettwerk" an der Schnackenburgallee (Eidelstedt) unter zuckenden Lasern. Was sie nicht ahnen: Im Vorraum wird einer ihrer Kumpel erstochen - Rainer K. (29) stirbt noch auf dem Parkplatz vor der Disco.
Das tödliche Drama in der Clubfabrik - der erste Discomord in Hamburg seit mehr als fünf Jahren.
Die Berliner Clublegende "E-Werk" feiert mit 800 Gästen ihr Revival in der umgebauten Fettherstellung. "Die Stimmung war ausgelassen", so Betreiber Alexander Schlüter. "Wir haben kein Stresspublikum." Doch um 7.35 Uhr eskaliert ein Streit an der Garderobe. Möglicherweise ging es um eine Frau. Gast Rainer K. - ein Mecklenburger, der erst seit sechs Monaten in Hamburg lebt - liefert sich erst ein Wortgefecht, gibt Kontrahent Wolfgang V. (34), dann eine Kopfnuss. Der blutet aus einer Platzwunde. Plötzlich zückt V. ein Messer, sticht mehrfach auf K.'s Oberkörper ein. Ein Zeuge: "Er hat schon vorher an der Bar gesagt: ,Den stech' ich ab.'"
Vier Türsteher können den wegen Körperverletzung polizeibekannten Täter aus Barmbek überwältigen. Zwei weitere Mitarbeiter tragen den Verletzten aus dem Club, Rettungskräfte kämpfen um sein Leben - doch Rainer K. stirbt. "Wir sind alle völlig schockiert", so Schlüter. "Selbst nach der Attacke wirkte der Täter nicht aggressiv."
Das tödliche Ende im "E-Werk" - Schlüter ist ratlos. "Wir haben intensive Personenkontrollen. Alles war friedlich. Ich denke jetzt an die Eltern, wenn sie erfahren, dass ihr Sohn von der Party nie mehr nach Hause kommt." Auf dem Präsidium wurde Wolfgang V. vernommen
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| Nachtengel |
| quote: | Originally posted by STRANDJUNGE
wenn wir hier schon beim thema gewalt sind, im edelfettwerk wurde sonntag früh auf der e-werk veranstaltung ein gast nach einem streit erstochen: |
joa, thema hatten wir am montag im wmig..... |
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