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Sachsen+Brandenburg
 
UNIT-er
quote:
Originally posted by Felicity u got it


Interessant wäre es hier eine empirische Erhebung über das Verhältnis der Wählerstimmen in Ländern mit Wahlpflicht im Vergleich zu dem erzielten Stimmenanteil von radikalen Parteien zu haben!
Ich suche noch!

Jedoch kann ich aus meiner Heimat berichten, dass die radikalen nicht verfassungskonformen Parteien dadurch nicht mehr an Boden gewinnen!
Diese werden i.d.R. bereits im Vorwege vom Wahlgang ausgeschlossen!

UNIT-er
Stiffmaster
ich find pds wählen genauso daneben wie dvu/npd
MYSTERO
quote:
Originally posted by Stiffmaster
ich find pds wählen genauso daneben wie dvu/npd
stimmt! habe ich das gestern richtig gesehen? 9% in Sachsen? stimmten für die NPD???
MirkoS
Sooo einen "Sensation" ist das ja nun auch nicht mit den rechtsradikahlen Parteien...

Wenn man sich mal die vorigen Wahlen ansieht, dann haben die sich untereinander die Stimmen geklaut.
Jetzt sind sie in jedem Bundesland mit nur einer Partei!!!
D.h. man weiss was man wählen muß.

Hier in HH hätte die DVU es auch geschaft, aber da waren auch noch die REP,NPD und die HHLA(Hamburger Liste für Ausländerbegrenzung).
Insgesammt hätte der rechte Block auch locker 9% geschafft!!!

Schön das ich mich nicht für Politik interessiere.....:o
TranceRulez
http://www.spiegel.de/politik/deuts...,318824,00.html

quote:
Erst ein paar wenige DDR-Bürger, dann immer mehr bewiesen Mut. Mit Kerzen in der Hand und Hoffnung im Herzen erkämpften sie die Demokratie. Reisefreiheit für alle, Wahlen jetzt, Stasi in die Produktion, stand auf ihren Transparenten. Der Westen sah "Tagesthemen" und staunte - was sind das nur für tapfere Kerle, diese Zonis.

15 Jahre nach der friedlichen Revolution, ist der Osten wieder Tagesthema. Doch die Nachrichten sind alles andere als erfreulich: Über neun Prozent der Wähler stimmten bei den Landtagswahlen in Sachsen für die NPD, 6,1 Prozent in Brandenburg für die DVU. Die Wahlbeteiligung lag bei 59 Prozent in Sachsen, bei 56 Prozent in Brandenburg.

Und die Partei, gegen deren Vorgängerorganisation die Menschen einst demonstrierten, die PDS, nennt sich stolz Volkspartei. Dem Ergebnis nach hat sie allen Grund dazu: In Brandenburg stimmten über 28 Prozent für die knallroten Genossen der PDS, in Sachsen über 20 Prozent.

Das Fazit ist bitter: Gemessen an den Zielen des Herbstes von 1989 kann dieser Wahlabend getrost eine Konterrevolution genannt werden. Denn - rechnet man die Nichtwähler und Anhänger von DVU, NPD und PDS zusammen - hat sich eine Mehrheit der Sachsen und Brandenburger an diesem Abend gegen die Demokratie, gegen die Werte des Herbstes 1989 entschieden. Das ist die eine Seite dieses Wahlergebnisses.

Die andere: Es gibt einen, der in diesem Wahlkampf gezeigt hat, dass man Menschen überzeugen kann, dass es sich lohnt, in der Demokratie zu streiten. Der Mann heißt Matthias Platzeck. Er ist Sozialdemokrat, ist alter und voraussichtlich neuer Ministerpräsident des Landes Brandenburg. Er war auf aussichtslosem Posten. Der Kanzler hatte Hartz IV durchgeboxt und den Osten gegen sich aufgebracht.


Das sagt wohl alles!

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