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Club vs. Festival
 
TranceGiant
ich meine auch dass der Club einfach "authentischer" ist. erstens trifft das von deek angesprochene argument zu (was ich auch mit "intim" meinte), zweitens steht der DJ unter viel weniger Druck (kein so enger, knapper zeitrahmen, keine direkte kokurrenz, nicht auf den sound des vorgängers achten usw.), drittens ist der Club ja der Ursprung des DJ'ing an sich und die Nähe zum Publikum sowie die dunkle, enge atmoshphäre die einem club zu eigen ist (sein sollt IMO) inspiriert einen Dj meist eher, lässt ihn in der Musik aufgehen, manchmal experimentieren. Ist einfach anders, da festivals oft (ich drücks jetzt bewusst übertrieben provokant aus) dj's als Ware am Fließband verkaufen, während der Club den Dj als Unikat präsentiert.
Aber das ist Geschmackssache!
smoking-joe
es stimmt schon was du sagst !
aber für ein dj ist beides ein highlight außerdem kann man das nicht so in die allgemeinheit stellen, was nun bessern ist ! da es eh verschiedene meinungen und genug argumente beiderseits gibt !
allerdings hast du vollkommen recht !
Sir. Lunchalot
In Deutschland hat sich eine gewisse Fesivatl/Event Kultur breit gemacht. Im Gegensatz dazu hat sich z.B. in England eine Club Kultur entwickelt. Beides hat seinen Reiz und seinen Charme. Ich halte die Event Kultur aber für besser, weil man für ein Event einfach mal bereit ist ein paar Kilometer mehr zu fahren als für einen Club. Wenn ich jedoch einen Club a la Gatecrasher vor meiner Haustüre hätte würde ich jetzt vielleicht was anderes sagen. ;)
Overseas
quote:
Originally posted by dEEkAy
ich würde sagen CLUB, weil der DJ einfach näher an der Crowd dran ist und so bessere interrogationsmöglichkeiten hat :)


[belehr-mode on]


Vorsicht mit den Fremdworten (s. Anglizismen thread ;)): seit wann werden wir von den DJs verhört?

Interrogation: Verhör, Befragung

Interaktion: Wechselspiel, Zusammenspiel


:toothless :toothless :toothless

[/belehr-mode off]


Zum topic: wie schon aus den anderen posts hervorgeht, ganz schwer zu sagen. Die sicher gültige Aussage: es kommt darauf an. Habe schon endgeile Momente/sets in clubs und bei Festivals erlebt. Grade die eben vergangene N1 ist ein perfektes Beispiel zu welch unglaublicher top-Form ein DJ da auflaufen kann. Er MUSS da volles Programm abliefern, während er im club bei einem längeren set eher eine größeren Bogen schlagen kann.

So war z.B. Monika Kruse am 25.6. im U60 anfangs recht langsam und hat das set ganz langsam und behutsam, aber sehr sehr gekonnt aufgebaut. Genau richtig, weil danach kam Adam Beyer.

Auf der Nature hingegen hat sie, nein mußte sie, gleich voll loslegen, weil die Party ja schon in vollstem Gange war.


Besser oder schlechter? Ich glaube die Frage stellt sich im Endeffekt gar nicht. Wie so oft muß "anders" ausreichen, auch wenn's etwas unbefriedigend sein mag. Ja und dann ist da ja noch die Sache mit dem Geschmack...
dEEkAy
quote:
Originally posted by Overseas
[belehr-mode on]


Vorsicht mit den Fremdworten (s. Anglizismen thread ;)): seit wann werden wir von den DJs verhört?

Interrogation: Verhör, Befragung

Interaktion: Wechselspiel, Zusammenspiel




aaaaaaaah ! :whip: :whip: :whip:


ich wusste da is was faul :p :p :p


BRAIN TEMP: 51° - Serious Overheating :p

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